Copyright © Tarasov A.V., Tarasova D.A., 2005
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Wir haben das Leitungswasser, handelsübliche Getränke und flüssige Lebensmittel in Moskau, Moskauer Umgebung sowie in einigen europäischen Ländern untersucht. Die Untersuchungsergebnisse waren nicht besonders erfreulich: Einige Sorten des Mineralwassers, Säfte, Bier, Obstweine, Weine mit oder ohne Prädikat und sogar Babynahrung haben eine starke geopathogene (auch elektromagnetische und radioaktive) Belastung aufgewiesen. Das übliche Trinkwasser aus der Wasserleitung kann alle bekannten Arten der Belastungen in sich haben und auf den menschlichen Organismus übertragen, mitunter Belastungen sehr hohes Grades. Es ist offensichtlich, dass das Wasser die Belastungen „speichert“. Die Höhe „gespeicherter“ Werte ist von der Wasserquelle, der Verarbeitungstechnologie, der Art des Transportes und der Lagerung abhängig. All das bezieht sich in vollem Maße auch auf alle flüssige Nahrungsmittel. Deshalb kann man in den flüssigen Nahrungsmitteln manchmal äußerst hohe Werte geopathogener Belastung feststellen. Man muss auch eine weitere festgestellte Gesetzmäßigkeit erwähnen: Die Belastungsfaktoren treten im Organismus niemals einzeln auf, sondern immer zusammen. Mit anderen Worten, ein Belastungsfaktor zieht immer die anderen an, denn in der Natur steht alles in wechselseitigem Zusammenhang. Zum Beispiel, wird die elektromagnetische Strahlung durch die geopathogenen Gitternetze leicht über große Entfernungen hinweg übertragen. Die elektromagnetischen Strahlungen ihrerseits tragen die geopathogenen Strahlungen in sich und transportieren sie auf diese Weise weiter. Warum üben diese Belastungen einen solchen negativen Einfluss auf den menschlichen Organismus aus? Warum rufen sie oft jene pathologischen Veränderungen im menschlichen Organismus hervor, die zur Entstehung schwerer chronischer Erkrankungen führen? Dafür gibt es mehrere Ursachen. Eine der Ursachen besteht darin, dass die Nervenzellen besonders empfindlich gegen die äußeren Faktoren sind. Die Nervenzellen funktionieren durch die Veränderung des elektrischen Membranpotenzials und der Konzentration der Ionen in der Außen- sowie in der internen zellulären Flüssigkeit. Bei erhöhter Aktivität der Nervenzellen verändert sich die Na-K-Pumpe, beginnt der Prozess der Depolarisation der Membrane und entsteht das Potential der Zelle. Der normale Wert dieses Potentials beträgt ca. +30 mV zufolge des Na- Gleichgewichtspotenzials +60 mV. Das Potential der Zelle entwickelt sich sehr schnell, etwa innerhalb einer Millisekunde. Wenn die Phase der Depolarisation ihr Maximum erreicht hat, beginnt die Phase der Repolarisation. Bei der pathologischen Aktivität der Nervenzellen (im Stress oder unter dem Einfluss der radioaktiven Strahlung) gerät das entstandene Membranpotenzial außer Kontrolle und erreicht den maximalen Wert von +110 mV, was zum Tod der Zelle führt. Wenn die stressogene Wirkung nicht extrem stark bzw. nicht so zerstörerisch war, wird das Phänomen des „Pulsierens“ des Membranpotenzials beobachtet. Dieses führt dazu, dass sich die fermentative Aktivität der Zellenmembran verändert: zunächst erhöht sie sich, dann wird gehemmt oder sofort untergedrückt. Diesen Zustand kann man als Fermentopathie betrachten. Die gegenwärtigen Untersuchungen funktioneller Pathologien im menschlichen Organismus stellen derartige fermentative Veränderungen in der Zellmembrane auch in den anderen Organen und Systemen fest. Funktionelle Fermentopathien verursachen Abschwächungen des allgemeinen Energieaustausches im Organismus, dadurch werden später Funktionen beeinträchtigt. Es kommt auch zu den hypotrophischen Prozessen im Gewebe und den Organen. Die große Last der Entgiftungsfunktion trägt das hepatobiliäre System. Fermentopathie, der Hepato-Zellenmangel sowie die spätere Störungen der Leberfunktion führen dazu, dass der gesamte Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht gerät und die Entgiftungsfunktion der LEBER stark beeinträchtigt wird. Auf Grund dessen kumulieren sich im Organismus die Produkte des Stoffwechsels (Endotoxine), die einen Einfluss, und zwar in erster Linie auf die Nervenzellen des zentralen Nervensystems (ZNS) ausüben. Daraufhin werden später die folgenden klinischen Symptome diagnostiziert: 1. Störungen in der Regulation des vegetativen Nervensystems; 2. Störungen in der Regulation des Hypothalamus-Hypophyse-Systems, die zu Beeinträchtigungen der Funktion der endokrinen Drüsen führen (Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Nebennieren, Eierstöcke, Hoden); 3. Unterdrückung der Funktion des Thymus-Lymphsystems und in Folge dessen eine Abschwächung der Immunreaktion.
Eine solche Selbstvergiftung kann aber nicht ewig dauern, denn der Organismus sucht ständig nach zusätzlichen Wegen für die Ausscheidung der Toxine aus dem zentralen Nervensystem, und zwar durch die Haut, den Nasenrachenraum, die Nasennebenhöhlen, die Stirnhöhlen, durch die Schleimhäute des Magen-Darm-Traktes, die Lungen sowie durch die Ausscheidungsorgane und –systeme: die Speicheldrüse, die Nieren, die Galenblase, in welchen Grieß- bzw. Sandbildung diagnostiziert wird. Wenn die Kompensationsmechanismen nicht mehr wirken, beginnt die Pathologie auf der Suche nach einem LIMITSYSTEM durch den Organismus zu wandern (Limitsystem – das ist jenes System im menschlichen Organismus, welches auf Limit funktioniert, d.h. seine Funktion stark eingeschränkt ist). Dabei ist dieses Zielsystem von Anfang an genetisch, und zwar als genetisch schwach determiniert (bedingt) - Locus minoris resistentia. Schmerzen, Spasmen, Funktionsstörungen, Blutungen – das sind die Äußerungen vorhandener Destruktion im Organismus, das bedeutet, dass dieser Organismus nach Hilfe ruft. Die weitere Entwicklung der Destruktionsprozesse führt zur Entstehung von Pathologien in der Form von TUMORKNOTEN, ZYSTEN, INFARKTEN, SCHLAGANFÄLLEN, DIABETES - so genannte gesetzmäßige pathologische Kette. Um die Entwicklung dieser Kette bzw. einer solchen gesetzmäßigen komplexen Pathologie vorzubeugen, bleibt uns eins, und zwar die schädlichen Einwirkungen auf den menschlichen Organismus zu vermeiden. In letzter Zeit wird dieser Problematik in der Medizin immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt.
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